Israel im Fokus - Brandstifter im Nahen Osten
 Emet News Press - 08. April 2016 - RICHARD KRAUSS

Iranische Aktivitäten in Syrien lösen in Israel Besorgnis aus. Die Bedrohung für Israel nicht nur in Obergaliläa oder dem Golan stellen ein signifikantes Sicherheitsproblem auch für Großstädte wie Haifa, Tel Aviv oder Jerusalem dar. Ein weiterer Gefahrenherd der von der Terrororganisation Hamas befeuert wird, sind wiederholte Angriffe von Gaza aus auf das israelische Kernland.


In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich dies andere Akteure in der Region zu Nutze gemacht. In den Nachtstunden berichteten Bewohner der Dörfer rund um den Gazastreifen von merkwürdigem Lärm. Eingehende Untersuchungen haben zu Tage gefördert, dass unter der Regie der Hamas erneut Tunnelsysteme aus dem Gazastreifen auf die israelische Seite gebaut werden. Belegt wurde dieses, als es bei den "Bauarbeiten" zu einem Tunneleinsturz kam.

Diese Tunnelsysteme wurden in der Vergangenheit dazu verwendet, ungehindert und unkontrolliert aus dem Gazastreifen ins israelische Kernland zu gelangen um Terroranschläge vorzubereiten und durchzuführen. Als Konsequenz hat Israel nunmehr Lieferung von Zement in den Gaza Streifen vorübergehend eingeschränkt.


Vor einigen Tagen nun veröffentlichte das Privatunternehmen Stratfor Intelligence neuste Satellitenaufnahmen aus dem Grenzgebiet zwischen Syrien und dem Libanon­­.

Die Auswertung der Bilder haben ergeben, dass unweit der syrischen Stadt Qusair eine große Hisbollah Basis errichtet wurde und weiter ausgebaut wird. Von dort wurde bereits in der Vergangenheit der Norden Israels unter Feuer genommen.

 

Die Bilder der Satelliten zeigen befestigte Artilleriestellungen und Ausbildungsstätten. Zuverlässige Quellen berichten, dass die Basis dazu verwendet werden soll, um dort Raketen, Mörser und Haubitzen zu positionieren. Ferner wurde bestätigt, dass dort aus dem Iran stammende ballistische Raketen stationiert werden, die Tel Aviv, Jerusalem oder Haifa problemlos erreichen könnten. Ebenso gibt es Anzeichen dafür, dass aus dem Iran gelieferte T 72 Kampfpanzer in die Region gebracht werden sollen. Gut informierte Quellen aus dem Iran berichten, dass der Hisbollah Stützpunkt Qusair regelmäßig von Offizieren der iranischen Revolutionsgarden inspiziert wird. Der Bau von unterirdischen Anlagen konnte bisher nicht festgestellt werden.

Bereits seit Juni 2013 hatte die Hisbollah den Terrorausbildungsstützpunkt Qusair kontinuierlich ausgebaut um im Falle des Sturzes des syrischen Machthabers Bashar al -Assad diesen für die Terrororganisation Hisbollah wichtigen strategischen Stützpunkt zu schützen.


In Israel werden diese Aktivitäten mit der erforderlichen Aufmerksamkeit verfolgt. Bereits vor einigen Tagen bestätigten zuverlässige Quellen, dass angedacht ist, dass die USA in Kernland Israels einen US Stützpunkt zur Raketenabwehr aufbauen werden.

Sicherheitsanalysten in der Region zeigen sich besorgt und gleichermaßen pessimistisch, dass Israel in absehbarer Zeit erneut Ziel militärischen Konfliktes sein könnte.

Quellenhinweis: Jerusalem Post, Times of Israel, i24 News, Haaretz, Ynet, channel 2, Startfor Intelligence.